Kieferorthopädische Behandlung in Bremen

Wenn ein Kind eine kieferorthopädische Behandlung benötigt, ist es in jedem Fall wichtig, dass der kleine Patient zusammen mit seinen Eltern vor Beginn des Eingriffes ausführlich über die einzelnen Abläufe und Schritte informiert wird. Hierbei ist sicherlich das Vorstellen von Modellen sehr hilfreich, an denen der Kieferorthopäde am besten die Behandlungserfolge demonstrieren kann. Oft ist die Veränderung zwischen dem Vorher- und Nachher-Modell derart gravierend, dass man meinen könnte, es handle sich um unterschiedliche Modelle.

Eine kieferorthopädische Behandlung muss gut vorbereitet sein. Daher ist es unverzichtbar, von jedem Patienten im Vorfeld Röntgenaufnahmen anzufertigen, um sich den Aufbau des Gebisses genau ansehen zu können. Mithilfe der so genannten Panorama-Aufnahme kann der Kieferorthopäde die Entwicklung und eventuelle Verlagerungen der Zähne erkennen sowie die Lage der Weisheitszähne kontrollieren.

In dringenden Fällen sollte mit der kieferorthopädischen Behandlung direkt nach Ausbildung der bleibenden Zähne begonnen werden. Ein solcher Fall liegt zum Beispiel dann vor, wenn das Kind unter Schmerzen in den Kiefergelenken leidet oder das Gebiss Fehlstellungen gebildet hat, die beim Sprechen und Essen behindern. Dies wird ein Zahnarzt bei den regelmäßigen Kontrollbesuchen rechtzeitig feststellen und das Kind an den Kieferorthopäden überweisen. Liegen keine derartigen Fälle vor, sollte mit der Behandlung nicht vor dem 11. Lebensjahr begonnen werden.

Je nachdem, wie stark die Defizite im Kieferbereich ausfallen, kann sich eine Behandlung durchaus über mehrere Jahre hin ziehen. Es ist dabei möglich, Zähne langsam zu verschieben, die Lage eines hervorstehenden Unterkiefers zu verändern oder das Wachstum der Kieferknochen zu beeinflussen.

Aufklärung über kieferorthopädische Behandlung
Bevor der kleine Patient eine Zahnspange angepasst bekommt, sollte der Kieferorthopäde genau erklären, weshalb er welche Klammer empfiehlt und warum es gegebenenfalls nötig sein kann, während der Behandlungszeit zwischen einer festen und einer losen Zahnspange zu wechseln. Für jedes Defizit im Kiefer gibt es eine spezielle Apparatur. Eventuell wird es in gravierenden Fällen sogar nötig, durch das Entfernen bestimmter Zähne mehr Raum für die positive Veränderung der Übrigen zu schaffen.

Der Kieferorthopäde muss dem Kind und seinen Eltern in jedem Fall deutlich machen, dass es sehr wichtig ist, auch eine lose Zahnspange jeden Tag zu tragen, selbst wenn es unangenehm ist. Nur ein Tag ohne die korrigierende Apparatur kann Monate harter Arbeit zunichtemachen und man steht wieder am Anfang der Behandlung. Der Erfolg ist also von der Mitarbeit des Patienten, der guten Pflege und Aufbewahrung der Klammer sowie der regelmäßigen Zahnpflege abhängig. Notwendige Veränderungen, wie zum Beispiel das Nachziehen der festen Zahnspange sollte der Kieferorthopäde möglichst selbst übernehmen, damit diese Aufgabe sachgemäß ausgeführt wird.

Natürlich ist es zunächst eine Umstellung, plötzlich eine Zahnspange tragen zu müssen, egal welcher Art. Doch der anschließende Erfolg wird das Kind alle Unannehmlichkeiten vergessen lassen!

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