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Müssen Sie regelmäßig Medikamente nehmen? Gehören Sie zu den Menschen die, dass auch oft im hektischen Alltag verschwitzen? Wenn Sie jetzt noch eine Zahnprothese benötigen, gehören Sie zum Personenkreis, für den diese Erfindung interessant sein dürfte.

Die Zahnprothese als Medikamentenspender ist eigentlich eine gute und fast schon geniale Idee. In die Zahnprothese wird ein Medikament eingebracht, das der Patient nehmen muss. Dieses Medikament ist in einer dünnen Hülle aus Plastik eingepackt, und mit einer durchlässigen Membran versehen. Nun kann mithilfe einer Fernbedienung eingestellt werden, wie viel von dem Medikament am Tag durch die Membran gelassen wird, sich mit dem Speichel vermischt und durch Schlucken oder die Schleimhäute aufgenommen wird. Einmal programmiert mit einem kleinen Mikrochip kann dieses System über Jahre funktionieren und das Medikament über die Fernbedienung neu dosiert werden, wenn es einmal nötig wird. Der Austausch des aufgebrauchten Medikamentes soll angeblich auch recht einfach funktionieren.

Einsatzmöglichkeiten wären zum Beispiel bei Patienten mit Alzheimer die ihre Tabletteneinnahme öfter vergessen. So müssten sie nicht mehr daran denken und es würde ihnen genau die Dosis zugeführt, die sie brauchen, ohne dass man sie mit Einnahmezeiten und Dosierungen überfordern müsste. Ein weiterer Arbeitsbereich der Prothese könnte die Therapie von Drogensüchtigen sein. Das Medikament Naltrexon wird häufig im Rahmen einer Drogentherapie verordnet und soll verhindern, dass konsumierte Opiate eine Wirkung haben, die Einnahme von Drogen für den Patienten also „sinnlos“ machen. Damit diese Form der Therapie funktionieren kann, muss das Präparat regelmäßig eingenommen werden, was in Kliniken überwacht, im heimischen Umfeld der Patienten aber schwierig zu kontrollieren ist.

Die Prothese wird für jeden Patienten individuell nach einem Abdruck angefertigt, wie auch die normale Prothese. Nötig werden dann nur gelegentliche Zahnarztbesuche um das Gerät neu zu bestücken und die kleine Batterie im inneren auszutauschen.

Geht es nach den Forschen, wird die Prothese bald auf den Markt kommen, geprüft wird derzeit nur noch in zusammenarbeit mit der Charitee in Berlin, ob die verwendeten Metalle Gesundheitsgefährdung in Zusammenhang mit anderen verwendeten Implantate und Prothesen haben. „Es sehe aber nicht so aus“, meint das Forschungsteam. Gesichert ist aber die Haltbarkeit des Gerätes, das sich auch mit großem Druck nicht zerbeißen lässt. Wichtig ist das um eine unkontrollierte Freigabe des enthaltenen Medikamentes zu verhindern.

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